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Jährlich fallen in der Schweiz folgende «Sekundär-Rohstoffe» an und schonen natürliche Ressourcen:
| • Altglas |
320‘000 |
Tonnen |
| • Altpapier |
1‘300‘000 |
Tonnen |
| • Eisenschrott |
1‘200‘000 |
Tonnen |
| • Reststoffe (Altholz, Altöle, Kunststoffe) |
750‘000 |
Tonnen |
Im Gegensatz zu anderem Recycling ist beim Schrottrecycling die volle Wiederverwertung ohne Qualitätsverlust gewährleistet! Da es sich bei Stahl um ein relativ schweres und tendenziell eher günstiges Materialien handelt, darf er nicht quer durch die Welt hin und her transportiert werden!
Der Stahl für Bauten und Infrastruktur ist heute zu nahezu 100% Recyclingmaterial. Manche Bauteile können komplett wiederverwertet werden. Zudem bestehen viele Stahlbauteile bereits zu einem erheblichen Anteil aus Sekundärmaterial. Europaweit stammen 98% der Stahlprofile und 37% der Stahlbleche aus dem Elektroofen.
Beispiel Einfamilienhaus In einem Einfamilienhaus im Schweizer Mittelland sind rund 6 Tonnen Stahl verbaut. Ein Personenwagen der aktuellen Generation wiegt ca. 1.5 Tonnen. Bei einem Stahlanteil von heute 55% heisst das: 1 EFH = 10 Altautos!
Beispiel Stadion Im Zürcher Stadion Letzigrund wurden verbaut: 2‘900 Tonnen Stahl in die Konstruktion + 3‘300 Tonnen Stahl für die Bewehrung! -------------------------------- = 6‘200 Tonnen Stahl, oder = 7‘500 Altautos!
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