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Die Stahlkette
Im Baubereich wird Stahl durchschnittlich rund 50 bis 100 Jahre eingesetzt, bevor er verschrottet und neu verwendet wird. Der Eiffelturm ist das prominenteste Beispiel für die Langlebigkeit von Stahl bei Bauwerken.
Nach rund 5 bis 10 Jahren wird der Industriestahl zu Schrott.
Die Hauptlieferanten und Stahlproduzenten der Schweiz befinden sich in der Europäischen Union. Je 50% des Stahls wird in der Schweiz im Bau bzw. in der Maschinenindustrie verwendet.
Der weltweit gehandelte und verwendete Stahl besteht zu ca. 55% aus Primärstahl und zu ca. 45% aus Sekundärstahl (Gastl, 2005).
In der Schweiz verarbeiten zwei Stahlwerke rund 1,4 Mio. Tonnen Stahl – davon ca. 400‘000 Tonnen für die Schweiz. Dies entspricht der Ladung von 8‘000 Eisenbahnwagen oder 20‘000 LKW.
Zusätzlich produzieren 20 Eisen- und Stahlgiessereien rund 75‘000 Tonnen Guss.
Weltweit steigen die Stahlproduktion und der Stahlverbrauch kontinuierlich – dies vor allem in China. Die Schweiz muss Schrott und Stahlprodukte importieren, um den wachsenden Bedarf zu decken.
Schrott ist eine Investition in eine Ressource, in einen künstlichen Rohstoff. Zwei unserer Schlüsselbranchen sind zentral vom Rohstoff Stahl abhängig. Eine Produktion muss sichergestellt sein. Die Zeichen deuten eine längerfristige Verknappung von Stahl an. Daher bedeutet jede heute verbaute Tonne eine Investition in das Schweizer Rohstofflager.
Monatliche weltweite Rohstahlproduktion
Welterzeugung Stahl
Weltweite Rohstahlproduktion nach Regionen
Schweizer Stahlmarkt
Stahl im Bau in der Schweiz
Anwendungsbereiche des Stahls im Bau in der Schweiz (SZS, 2007)
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