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Einfacher Stahl wurde bereits zu Beginn des 1. Jahrtausends v. Chr. hergestellt.
Im 12. Jahrhundert n. Chr. ermöglichte die Entwicklung des Holzkohle-Hochofens das Schmelzen von Eisenerzen.
Gussstahl stellte erstmals 1740 der Engländer Benjamin Huntsman im Tiegelstahlverfahren her.
Mitte des 19. Jahrhunderts führten neue technische Möglichkeiten zur Zunahme der Stahlproduktion: Die Dampfmaschine steigerte die Produktivität; der Steinkohlebergbau stellte den notwendigen Koks zur Verfügung; die Eisenbahn- und die Schiffsindustrie eröffneten neue Absatzmärkte.
Stahl prägte massgeblich die wirtschaftliche Entwicklung im 19. Jahrhundert – symbolisiert durch den aus Stahl erbauten Eiffelturm, der als Provisorium gedacht war und seit nunmehr 120 Jahren Touristen aus der ganzen Welt begeistert.
Dank den neuen technischen Möglichkeiten des 20. und 21. Jahrhundert kann der einmal gewonnene Stahl heute mehrfach verwendet werden. Das ist ökologisch sinnvoll und insgesamt wirtschaftlich und nachhaltig.
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